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Kirche im Europa-Park - der Rückblick

Rückblick

07. Januar 2017

Sternsinger überbringen Segen im Europa-Park

Traditionell hat Deutschlands größter Freizeitpark zu Beginn des neuen Kalenderjahres rund 100 Kinder und Jugendliche empfangen, die als Sternsinger nach Rust gewandert sind. Die kleinen Könige reisten am Samstag, den 07. Januar 2017, aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz an, um Spenden für weltweite Hilfsprojekte zu sammeln und den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu überbringen.
Mit den gesammelten Spenden der Aktion Dreikönigssingen können mehr als 1.500 Hilfsprojekte in über 100 Ländern unterstützt werden. Unter dem diesjährigen Leitsatz „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ sangen die Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige zuerst auf der Freilichtbühne im Italienischen Themenbereich des Europa-Park. Im Anschluss schrieben die Gruppen mit Kreide in der Deutschen Straße am „Black-Forest Shop Heimatland“ in den Sternenkranz „20+C+M+B+17“ – dies heißt übersetzt „Christus segne dieses Haus“. Danach stürzten sich die Kinder aus dem Dreiländereck in das winterliche Vergnügen in Deutschlands größtem Freizeitpark.
Die Träger der Aktion – das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – möchten darauf aufmerksam machen, wie sehr der Klimawandel das Leben der Weltbevölkerung bedroht und wie in den Industrieländern durch den sorglosen Umgang mit natürlichen Ressourcen die Zukunft nachkommender Generationen gefährdet wird. Die deutschen Gruppen kamen aus dem Stadtteil Windischbuch der Stadt Boxberg im Main-Tauber-Kreis, aus Sinzheim bei Baden-Baden und aus dem rheinland-pfälzischen Einhausen an.

18. Dezember 2016

Tag des Krippenspiels zum 4. Advent: Schüler schaffen besinnliche Stimmung im Europa-Park         

Acht Kindergruppen aus ganz Baden-Württemberg führten am Sonntag, den 18. Dezember 2016, Krippenspiele in Deutschlands größtem Freizeitpark auf. Von 12.30 bis 17 Uhr zeigten die jungen Menschen Ausschnitte aus der Bibel und präsentierten ihre Interpretationen der verschiedenen Kapitel der Weihnachtsgeschichte. Sowohl evangelische, als auch katholische Jugendgruppen stellten ihr schauspielerisches Können unter Beweis. Die Vorführungen fanden im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ statt und konnten kostenfrei bestaunt werden. Organisiert wurde der Krippenspieltag von der Kirche im Europa-Park. (Video ansehen)

11. Dezember 2016

Der Nikolaus besucht den Europa-Park

„Da ist ja der Nikolaus - Saint-Nicolas!“ Das hörten die Besucher des Europa-Park am Sonntag, den 11. Dezember, häufig. Rund 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie viele vorbeikommende Besucher des Europa-Park sangen gemeinsam mit den Studierenden der Fachakademie für Pastoral und Religionspädagogik, dem Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, Lieder zum Advent. Auch musikalische Werke zum Nikolaus im Speziellen wurden gesungen. Dabei erfuhren die Interessierten viel über die Nächstenliebe und Führsorge des Nikolaus, der unter anderem einem Kaufmann ein neues Herz gab und wie er die Stadt Myra aus einer Hungersnot rettete. Viele Besucher nutzten die Wanderungen, die den Bischof durch den Park führten, zu einem Foto mit dem Nikolaus. Vorbereitet und durchgeführt wurde der Tag von der Kirche im Europa-Park, der Fachakademie und dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.

26. November 2016

Nikolaus-Workshop im Europa-Park  

Der richtige Auftritt als Bischof mit rotem Mantel und weißem Bart gemäss der historischen Persönlichkeit des 3. Jahrhunderts will gekonnt sein. Deshalb haben sich am Samstag, 26. November, über 25 Interessierte und künftige, wie auch bereits in dieser Rolle erfahrene ehrenamtliche Nikoläuse – von Singen bis Heidelberg – im Europa-Park zur Weiterbildung versammelt. In dem tagesfüllenden Workshop erfuhren die zumeist männlichen Teilnehmer, die in ihrem beruflichen Alltag Informatiker, Mechaniker oder Lehrer sind, was es heißt, ein "richtiger Nikolaus" zu sein. Die historische Begründung, Legendenbildung um den heiligen Mann oder die Art mit Kindern in Dialog zu treten, waren die Kernthemen. Im Anschluss an den theoretischen Teil, präsentierten sich die Nikoläuse im echten Bischofsgewand den Besuchern des Europa-Park und führten einen Zug durch Deutschlands größten Freizeitpark. Der Workshop wurde von Andreas Wilhelm, Seelsorger im Europa-Park, Niklas Wagner, einem Mitarbeiter des Bonifatiuswerk und von Mitarbeitern des Erzbischöflichen Seelsorgeamts Freiburg organisiert und durchgeführt.

24. Oktober 2016

Luthertage im Europa-Park - Margot Käßmanns Thesen zum Reformationsjubiläum
 
Rund 700 Gäste haben am Montagabend, den 24. Oktober 2016, der Botschafterin für das bevorstehende Reformationsjubiläum gelauscht. Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann referierte im Ballsaal Berlin über das Erbe Martin Luthers – Symbolfigur für den Umbruch der westlichen Kirche – und darüber welchen Herausforderungen sich die Ökumene 500 Jahre später stellen muss. Der Vortrag der evangelischen Theologin, den sie in ihre persönlichen „zehn Thesen“ gliederte, war ein Teil der „Luthertage im Europa-Park“, die noch bis zum 06. November täglich gefeiert werden. 1517 soll es Martin Luther gewesen sein, der seine 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg schlug und damit einen der größten Umbrüche in der westlichen Kirche einläutete. Am Montagabend, den 24. Oktober – also rund 500 Jahre später – teilte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, im fast vollbesetzten Ballsaal Berlin des Europa-Park ihre „zehn Thesen“ für das bevorstehende Reformationsjubiläum mit. Lebhaft und unterhaltsam schilderte die 58-Jährige in ihrem kurzweiligen Vortrag, welche Aufgaben und Herausforderungen im kommenden Jahr zum 500. Jubiläum der Reformation für sie anstehen. So sieht die Theologin unter anderem nicht nur die evangelische Kirche, sondern die Ökumene als Ganzes in der Pflicht, „kritisch zurückzuschauen, den Glauben und die Welt zu hinterfragen und das Jubiläum, das durchaus gefeiert werden darf, als Gesamtgeschehen im weltlichen Kontext wahrzunehmen“. Ebenso sieht sie im Blick auf die derzeitigen Flüchtlingsströme und den Fremdenhass die Notwendigkeit, den Dialog zwischen den Religionen zu suchen. Es sei ein reformatorisches Anliegen, „selbst nachzudenken und sich eigene Gedanken zu machen; gerade in einer Zeit, in der Fundamentalismus, der keine Bildung und Aufklärung mag, bei vielen Menschen vorherrscht“, erläuterte die Lutherbotschafterin.
Mit stehenden Ovationen honorierten die rund 700 Zuhörer die Ausführungen von Margot Käßmann, die sich im Anschluss noch einigen Fragen aus dem Publikum stellte. „Margot Käßmann ist die bedeutendste Frau der Kirche in Deutschland“, sagte Europa-Park Inhaber Jürgen Mack zu Beginn des Vortrags und zeigte sich hocherfreut, die Botschafterin für das Reformationsjubiläum im Rahmen der Luthertage in Deutschlands größtem Freizeitpark begrüßen zu dürfen. Im Vorfeld erhielt die Mutter von vier Töchtern von den Parkseelsorgern des Europa-Park, Martin Lampeitl und Andreas Wilhelm, sowie Jürgen und Mauritia Mack eine Führung durch den beliebtesten Freizeitpark Europas.

01. – 16. Oktober 2016

Erntedankzeit im Europa-Park

Die Zeit zu danken und sich mit der Geschichte rund ums Säen, Ernten und dem Erntedank-Brauch in der dritten Jahreszeit zu beschäftigen, stand im Mittelpunkt der Erntedankzeit im Europa-Park. Bei der Stabkirche im Skandinavischen Themenbereich wurde zudem im Zeitraum vom 01. – 16.10.2016 knuspriges Kräuterbrot gebacken und frischer Apfelsaft gepresst. Höhepunkt dieser Periode war der Erntedank-Gottesdienst am Sonntag, 02. Oktober 2016, der unter Leitung von Andreas Wilhelm und Martin Lampeitl, den beiden Parkseelsorgern, feierlich gefeiert wurde.

25. – 26. Juni 2016

Pilgern mit der „Muschel in Europa“

Die Wanderung führte von der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Ettenheim bis zum gemeinsamen Ziel im Europa-Park, dem 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“. Dabei sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer pilgernd miteinander ins Gespräch kommen, sich Ratschläge, Ideen und Tipps holen – auch im Dialog mit den Parkseelsorgern Andreas Wilhelm und Martin Lampeitl. Gemeinsam mit der Badischen St. Jakobusgesellschaft organisierte die „Kirche im Europa-Park“ die jährliche Pilgerveranstaltung.

Juni 2016

Gemeinsam gepilgert: In Bewegung sein mit der „Kirche im Europa-Park"

Über 120 Pilgerfreunde haben sich am vergangenen Wochenende mit der „Kirche im Europa-Park“ auf den Weg von Ettenheim nach Rust gemacht. Getreu dem diesjährigen Motto „In Bewegung sein“ hat das Wanderangebot der „Kirche im Europa-Park“ und der Badische St. Jakobusgesellschaft zum elften Mal stattgefunden. Die Teilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, sich im Gespräch untereinander auszutauschen, sich über ihre Erfahrungen und Probleme zu unterhalten und mit dem Europa-Park Seelsorger Andreas Wilhelm oder auch Norbert Scheiwe, Präsident der Badischen St. Jakobusgesellschaft, den Dialog zu suchen. Bei der Eucharistiefeier am Samstagabend, 25. Juni, feierte Bischof em. von Rotterdam, Adrian van Luyn, Schirmherr der Veranstaltung, den Gottesdienst für die Pilgergruppe und interessierte Bürger der Pfarrgemeinde. Die Messe in der Pfarrkirche Petri Ketten von Rust bildete den Abschluss des ersten von zwei Veranstaltungstagen.
Am Sonntagvormittag begrüßte Europa-Park Inhaber Jürgen Mack die Anwesenden und Pilgerfreunde im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“. Darauf gab Bischof em. van Luyn im Raum Convento über 20 Wanderern den Aussendungssegen. Die Gruppe, die vom Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE) organisiert wird, startet Anfang Juli nach Santiago de Compostela, um gemeinsam mit Jugendlichen den Jakobsweg zu gehen. Schließlich richtete der ehemalige Kultus- und Staatsminister von Baden-Württemberg, Helmut Rau, an die Zuhörerschaft nachdenkliche Worte. Der diesjährige Schirmherr der „Muschel in Europa“ zeigte sich besorgt über die jüngsten Entwicklungen in der EU – vor allem über den Austritt Großbritanniens aus dem Staatenbund. „Umso schöner ist es zu sehen, dass hier in Deutschlands größtem Freizeitpark der Europäische Gedanke so vorbildlich vorgelebt wird“, sagte Rau und mahnte, diesen auch mehr aktiv im Alltag zu leben und zu teilen.

BU: Aussendungssegen erhalten: Jürgen und Mauritia Mack (links des Schildes) freuen sich mit der BVkE-Gruppe, die von Bischof em. Adrian van Luyn gesegnet wurde

Juni 2016

„Lëtzebuerger Massendénger“ im Europa-Park
 
Mit Willibrord auf die Achterbahn und eine Messe zu Ehren des Luxemburger Heiligen in dem friedensstiftenden „Europa der Kinder“ – am 11. und 12. Juni wurde im Europa-Park der „Luxemburger Platz“ mit viel Prominenz eingeweiht. Mit dabei waren 40 Ministranten aus Luxemburg, die mit dem „hellglänzenden Stern Luxemburgs“ Willibrord der Feier eine besondere Sprungkraft in der Stabkirche im Skandinavischen Themenbereich gaben.
In einem Grußwort des Erzbischofs von Luxemburg, das zu Beginn der Einweihungsfeierlichkeiten des „Luxemburger Platzes“ vom Diözesanseelsorger der Messdiener Jean-Pierre Reiners vorgetragen wurde, dankt Mgr Hollerich der Europa-Park Inhaberfamilie Mack dafür, dass in einem immer mehr säkularisierten Europa und einer stärker werdenden individualistisch geprägten Gesellschaft das kulturelle und religiöse Erbe im Europa-Park gefördert und „das jüdisch-christliche Fundament unserer Länder weder vergessen noch verdrängt würde“. Auch würdigt der Luxemburger Erzbischof den „europäischen Einheitsgedanken, der im Freizeitpark auf besondere Art und Weise zum Tragen kommt“. In der Stabkirche, unweit des „Luxemburger Platzes“, feierten die Ministranten zusammen mit der Familie Mack, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Erwin Teufel sowie Luxemburgs Botschafter in Deutschland Georges Santer einen Gottesdienst zu Ehren des Luxemburger Landesapostels Willibrord. Jean-Pierre Reiners wurde vom Europa-Park-Seelsorger Andreas Wilhelm assistiert. Am Schluss des Gottesdienstes überreichten die Ministranten Roland Mack eine Willibrordus-Kerze für die „Kirche im Europa-Park“ sowie Literatur zu dem Gründer Echternachs, verbunden mit einer Einladung zur Springprozession an Pfingstdienstag, wo - wie im Europa-Park - Adrenalin freigesetzt wird. Park-Chef Roland Mack bedankte sich und wies auf das Besondere des Parks hin : ein friedensstiftendes Europa auf spielerische Art erfahrbar machen.

Mai 2016

Geistliche inspirieren sich auf Spurenweg: Alemannische Bischofskonferenz tagt im Europa-Park

Inmitten quirliger Lebendigkeit hat sich die Alemannische Bischofskonferenz am Montag, 09. Mai, in Deutschlands größtem Freizeitpark eingefunden. Auf Einladung von Erzbischof Stephan Burger haben sich auch der Erzbischof von Straßburg, Jean-Pierre Grallet sowie der Erzbischof des Erzbistums Basel, Dr. Felix Gmür, zur ganztägigen Konferenz im Europa-Park versammelt. Begonnen hat die Veranstaltung am Morgen im Refectorium Hotels „Santa Isabel“. Im Kern ging es um den Austausch über die derzeitige Situation in den drei Diözesen Freiburg, Basel und Straßburg, und um zentrale Fragen des kirchlichen Wirkens in der Zukunft.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte Parkseelsorger Andreas Wilhelm der „Kirche im Europa-Park“ die Konferenz entlang des Spurenwegs, einem begleiteten symboldidaktischen Rundgang für Gruppen, der direkt im Park vor dem Schloss Balthasar beginnt. Inspiriert von der grünen Parklandschaft konnten die Bischöfe kreative Impulse auch für ihre Zielsetzungen sammeln, sich über die Nachfrage nach den kirchlichen Angeboten im Park informieren und im Gespräch mit den Europa-Park Inhabern Roland und Jürgen Mack interessante Informationen über Europas beliebtesten Freizeitpark erfahren.
Die Mitglieder der Alemannischen Bischofskonferenz treffen sich zweimal pro Jahr – das nächste Mal tagt die Konferenz im Erzbistum Basel.

April 2016

Treffen der Tourismusseelsorgebeauftragten der Diözesen in Deutschland

Am 14. und 15. April 2016 trafen sich die Beauftragten der Diözesen für Seelsorge im Bereich Freizeit und  Tourismus im Europa-Park. Bei diesem jährlichen Austausch wurden die Angebote der Kirche in Urlaubsorten, auf Campingplatzen, in Autobahnkirchen, auf Kreuzfahrtschiffen, in Nationalparks und natürlich auch die Angebote der Kirche im Europa-Park miteinander besprochen. Im Mittelpunkt standen auch neuere Formen wie Kapellenwege für Wanderer, Rad-Wege-Kirchen, Biker-Gottesdienste, Pilgerwege, Berggottesdienste, die zum Teil auf eine große Resonanz stoßen. Prof. Dr. Bernhard Spielberg, Universität Freiburg, hielt das Grundsatzreferat zum Thema „Kirche anders anpacken“.

April 2016

Bundeskonferenz tagt im Europa-Park
Diözesen-Vertreter inspirieren sich auf Spurenweg

 
Wie gelingt es der Kirche, sich besser in den gesellschaftlichen Alltag der Menschen einzubringen? Um diese Frage zu erörtern und verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zu erarbeiten, treffen sich einmal im Jahr Vertreter aus allen 27 deutschen Bistümern. Am Dienstag, 19. April 2016, war das Erzbistum Freiburg Gastgeber der diesjährigen „Bundeskonferenz der Verantwortlichen für Katechese, Katechumenat und Missionarische Pastoral in den katholischen Bistümern in Deutschland“. Im Rahmen der Tagung, die den Titel „Glaube in der flüchtigen Moderne“ trug, besuchten die 36 Glaubenskommunikatoren auch Deutschlands größten Freizeitpark.
Parkseelsorger Andreas Wilhelm begrüßte die christlichen Vertreter im 4-Sterne Superior Hotel „Bell Rock“. In einer Präsentation wurden den Teilnehmern ein Überblick über den Europa-Park sowie des Angebots der „Kirche im Europa-Park“ gegeben. Im Anschluss machten sich die Teilnehmer einen persönlichen Eindruck von Deutschlands größtem Freizeitpark. Sie beschritten den Spurenweg, einem begleiteten symboldidaktischen Rundgang für Gruppen, der vor dem parkeigenen und historischen Schloss Balthasar im Deutschen Themenbereich des Europa-Park beginnt.
Inspiriert von der grünen Parklandschaft konnten sich die bundesweiten Vertreter kreative Impulse für ihre Zielsetzungen sammeln. „Das  Engagement der Kirchen im Europa-Park zeigt eindrucksvoll, wie die Kirche mit ihrem Angebot Menschen erreichen kann. Es zeichnet sich vor allem durch eine unaufdringliche Präsenz aus. Den Seelsorgern gelingt es auf vorbildliche Weise für die Menschen ein Angebot zu schaffen, da zu sein“, resümiert Jens Ehebrecht-Zumsande vom Erzbistum Hamburg. Ebenso besuchten sie die Stabskirche im Skandinavischen Themenbereich – einem Ort der Ruhe und Inspiration inmitten quirliger Lebendigkeit, die die Wasserattraktion „Fjord-Rafting“ für die ganze Familie versprüht.

28. März 2016

Lebendiger Ostermontagsgottesdienst zur Auferstehung Jesu

Am 28. März 2016 hat die Europa-Park Inhaberfamilie Mack gemeinsam mit rund 300 Besuchern den alljährlichen Ostergottesdienst gefeiert. Die Parkseelsorger Andreas Wilhelm und Martin Lampeitl übernahmen die Gestaltung der Messe im Raum Convento des 4-Sterne Superior Hotels „Santa Isabel“. Unterstützt wurden sie von Adrian Bolzern, dem katholischen Pfarrer und Circus-, Markthändler- und Schaustellerseelsorger aus der Schweiz sowie von Dekan Rainer Becker von der evangelischen Kirche Lahr, der mit kreativen Beiträgen den Mitfeierenden die Osterbotschaft nahebrachte. Der französische Priester und Kirchenmusiker Michel Wackenheim untermalte mit seinem Jugendchor „Les Colibris“ musikalisch den Gottesdienst, der mit deutschen und französischen Gesangsbeiträgen die Messe begleitete. Auch die Entzündung der Osterkerze war Teil der jährlichen Gedächtnisfeier, die zur Auferstehung Jesu Christi zelebriert wird. Bei dem Gottesdienst haben die Europa-Park Seelsorger erstmals ihre neuen Stolen getragen, die typische Circus-, Schausteller- und Freizeitparkelemente zeigen. Das liturgische Gewandstück wurde ihnen von Adrian Bolzern im Rahmen des jährlichen Mitarbeiterauftakts vor Saisonstart am 19. März 2016 überreicht.  

25. bis 28. März 2016

Das bunte und lehrreiche Osterdorf im Europa-Park

Ob aufregende Geschicklichkeitsspiele mit süßen Gewinnen, Eierwerfen oder die Osterbäckerei - die kleinen Besucher von Deutschlands größtem Freizeitpark konnten sich über die Ostertage auf viele Aktionen rund um den Euro-Tower im Französischen Themenbereich freuen. Vom 25. bis zum 28. März 2016 hatte der Osterhase des Europa-Park wieder viele Überraschungen für die jungen Parkgäste parat. Auch die „Kirche im Europa-Park“ hat täglich für beste und lehrreiche Unterhaltung gesorgt. So wartete das Puppentheater mit dem Titel „Radau auf der Arche“ auf die Besucher. Das Stück wurde täglich mit Tierhandpuppen aufgeführt und handelte von einem Stinktier als Protagonist, das aufgrund seines Namens und seiner Erscheinung bei den anderen Tieren nicht sehr beliebt war. Die Handlung sollte den Zuschauern auf spielerische Art die Angst des „Anders-Sein“ nehmen und Vorurteile abbauen.

24. März 2016

Buntes Ballonmeer voller Wünsche: Europa-Park Künstler erhalten Segen für die Saison 

Etwa 300 Künstler aus rund 25 Nationen arbeiten täglich in Deutschlands größtem Freizeitpark Hand in Hand, um den Besuchern beste Unterhaltung zu bieten. Damit ihnen eine unfallfreie und schöne Saison bevorsteht, hat die „Kirche im Europa-Park“ gemeinsam mit Sascha Ellinghaus, katholischer Circus- und Schaustellerseelsorger in Deutschland, sowie Ernst Heller, katholische Pfarrer und ehemaliger Circus-, Markthändler- und Schaustellerseelsorger aus der Schweiz, den jährlichen Künstlergottesdienst im Traumpalast des Europa-Park Confertainment Center veranstaltet. Dort erhielten die Künstler, in Anwesenheit der Europa-Park Inhaberfamilie Mack, den Segen für die aktuelle Saison.

Dem Thema der Predigt lag die Bibelpassage Matthäus, Kap. 7,7 zugrunde, in der es vom „Bitten, Suchen und Finden“ handelt: „Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ Im Nachgang konnten die Artisten ihre persönlichen und beruflichen Wünsche auf eine Postkarte schreiben und sie zusammen mit einem bunten Luftballon rund um den Brunnen der Begegnung vor dem Haupteingang des Europa-Park gen Ruster Nachthimmel steigen lassen. Um das Kennenlernen unter den Künstlern auf spielerische Weise zu fördern, organisierte die Entertainment-Abteilung des Europa-Park im Anschluss an den Künstlergottesdienst weitere verschiedene Aktionen.