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Euro-Mir
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Einsteigen, aufsteigen, abdrehen!

Die Geschichte der Kultattraktion Euro-Mir

Als die Euro-Mir am 12. Juni 1997 eröffnete, war sie eine galaktische Weltneuheit. Mit ihrer markanten Silhouette, dem besonderen Fahrerlebnis und dem originalen Trainingsmodul der Raumstation Mir wurde sie schnell zu einer der prägendsten Attraktionen des Europa-Park.

Für manche war sie die erste große Achterbahn. Für andere ist es der Sound im Wartebereich, der Blick auf die silbernen Türme oder das besondere Gefühl in den sich drehenden Gondeln. Über Jahre hinweg wurde die Euro-Mir zu einem Erlebnis, das sich tief ins Gedächtnis eingeschrieben hat. Sie hat den Europa-Park über Jahrzehnte geprägt – mit ihrer Architektur, ihrer Technik, ihrer Geschichte und ihrem unverwechselbaren Sound.

Umbau und Zukunft der Euro-Mir

Die Achterbahn Euro-Mir wird durch eine neue Familienachterbahn unseres Mutterunternehmens MACK Rides ersetzt. Damit werden wir dem rasanten technologischen Fortschritt im Achterbahnbau gerecht und bieten gleichzeitig unseren Besuchern auch künftig einzigartige sowie neue Erlebnisse. Das bei unseren Gästen beliebte Weltraumthema soll erhalten bleiben. 

Dies umfasst auch die ikonischen Türme, die zwar aus baulichen Gründen ersetzt, aber in ähnlicher Weise wieder entstehen werden. Es wird im Rahmen eines neuen Themenbereichs weiterentwickelt, der nicht länger Teil des bisherigen Themenbereichs sein wird. In diesem Zusammenhang führen wir intensive Gespräche mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA über eine mögliche Kooperation. Die Abbauarbeiten der Euro-Mir starten voraussichtlich im Winter, die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Geplant sind zudem weitere Attraktionen. 

Roland Mack, Inhaber des Europa-Park –

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Seit dem ersten Start unvergessen

Mit der Euro-Mir begann 1997 ein neues Kapitel im Europa-Park.

Nach dreijähriger Bauzeit eröffnete mit der Euro-Mir eine Attraktion, die sich bewusst von klassischen Achterbahnen unterschied: neun Züge mit sich drehenden Gondeln, futuristische Architektur und ein Streckenverlauf, der Geschwindigkeit, Rotation und Raumgefühl auf besondere Weise miteinander verbindet. Der Slogan "Einsteigen, aufsteigen und abdrehen" brachte dabei treffend auf den Punkt, was Gäste fortan erwartete.

Schon ihre Premiere machte deutlich, dass hier etwas Außergewöhnliches entstanden war. Die Euro-Mir wurde als "galaktische Weltneuheit" angekündigt und entwickelte sich vom ersten Tag an zu einem Publikumsmagneten. Zur Pressekonferenz waren unter anderem die bekannten Kosmonauten Alexandre Viktorenko, Jouri Malentshenko und Alexandre Serebrov zu Gast. Eine besondere Symbolkraft: Die drei Kosmonauten wurden in genau jener Mir-Station ausgebildet, die den Eingangsbereich der Euro-Mir bildet.

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Raumfahrtgeschichte zum Anfassen

Die Mir-Station machte die Euro-Mir schon vor dem Einstieg zu etwas Besonderem.

Ein Herzstück der Euro-Mir ist die Raumstation Mir im Eingangsbereich der Attraktion. Das Trainingsmodul kam bereits 1995 in den Europa-Park und brachte damit echte Raumfahrtgeschichte nach Rust. Das Modul wurde zur Ausbildung russischer Kosmonauten genutzt. Genau diese Verbindung aus Themenfahrt und realer Geschichte verlieh der Euro-Mir von Anfang an eine besondere Atmosphäre.

Vom Eröffnungstag am 12. Juni 1997 bis zum Saisonende Anfang November 1997 fuhren rund 1,5 Millionen Gäste mit der Euro-Mir.